Mit dem Institut für Betrachtung möchten wir einen Ort zur Analyse und Vermittlung von zeit­genössischer Kunst- und Kulturproduktion im weitesten Sinne schaffen. Auch wenn die Idee zur Gründung des IFB aus der langjährigen Beschäftigung mit dem System „Bildende Kunst“ resul­tiert, werden wir in unserer Arbeit die Grenzen des Kunstbetriebs ab und an hinter uns lassen – sowohl im Sinne der Unterhaltung als auch der Erkenntnis. Wir möchten mit dem Institut für Betrachtung den Versuch unternehmen eine kulturelle Praxis- und Vermittlungsform zu institutionalisie­ren, die sich zum einen über die Engführung von Praxis, Theorie und vor allem sozialer Praxis definiert und zum anderen einen Raum jenseits von akademisch, disziplinär, ideologisch oder ökonomisch motivierten Partikularinteressen schafft. Denn mittlerweile, so scheint es uns, geht es ums Ganze. Momentan beschäftigen wir uns am IFB mit drei programmatischen Schwer­punkten:

Erstens interessiert uns das Verhältnis von Erzeugnissen aus dem Bereich der zeitgenössischen Bildenden Kunst im engeren Sinne und anderweitigen zeitgenössischen Produktionen und Pro­duktionsbedingungen/-möglichkeiten. Das betrifft (sub-)kulturelle Äußerungsformen ebenso wie technische Neuerungen. Sinn und Zweck dieses Abgleichs ist die Untersuchung des Zeitge­nossenschaftsanspruch der zeitgenössischen Kunst des 21. Jahrhunderts.
Zweitens möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, wie und von wo aus über zeitgenössische Kunst gesprochen und geschrieben, wie also in den Wechselbeziehungen zwischen Kunstmarkt und Kunstvermittlung Bedeutung und Wert konstruiert wird. Wir werden dabei der Betrachtung institutioneller Gepflogenheiten ebenso widmen wie der formal-analytischen Beschreibung ein­zelner Werke. Denn beides scheint uns in der von Zeitdruck und Interessenpolitik beeinträch­tigten Kunstkritik zuletzt zu kurz zu gekommen zu sein. Wir werden uns die Zeit nehmen, die wir für einen zweiten Blick und ein bedächtiges Drehen des Kopfes benötigen.
Und drittens wollen wir das für unsere Arbeit zentrale Prinzip der Revision nicht nur in der Beschäf­tigung mit der jüngsten Kunstgeschichtsschreibung geltend machen. Unser archäologisches In­teresse reicht zurück bis zu dem Beginn der Moderne und trägt hoffentlich dazu bei, von der hegemonialen Kunstgeschichtsschreibung Vergessenes und Verschobenes ans Tageslicht zu bringen. Darüber hinaus möchten wir bislang übersehene Verknüpfungen zwischen Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte präsentieren.

Der Zeitpunkt für die Gründung einer eigenständigen, privat finanzierten Einrichtung dieser Art scheint uns ein günstiger, ja naheliegender zu sein. Die traditionellen Orte der Vermittlung und Analyse befinden sich am Abgrund. Für viele Galerien, eine Handvoll Global Player ausgenommen, ist im Zuge der finanzpolitischen Erschütterungen der letzten Jahre der Raum für längerfristige Experimente oder diskursive Unterfütterungen sehr klein geworden. Hiesige Kunstvereine, die, anders als in vergangenen Jahrzehnten, kaum mehr in der Lage sind Ausstellungskataloge zu produzieren, stellt die Vermittlungsarbeit längst ein Luxus dar. Die Ankaufs­etats der Museen für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts sind, so überhaupt noch vorhanden, längst im Keller; hinzu kommt, dass die eigentliche Museumsarbeit an und auch mit der eigenen Sammlung zurückgeschraubt werden muss, um die durch Events generierten Besucherzahlen hoch zu halten. Die Gagen für geladene Autor/innen und Vortragende fallen mittlerweile recht überschaubar aus, dürften aber im Schnitt trotzdem über denen der allermeisten Kunstkritiker/innen liegen. Letztere werden mittlerweile unter Mindestlohnstandards abgefertigt. Dass Rezensionen häufig paraphrasierten Ausstellungsankündigungstexten gleichen, ist somit ebenso zwangsläufig wie die Tatsache, dass sich kaum mehr länger anhaltende Debatten oder größere diskursive Bögen entwickeln können. Dass einschlägige Erfahrungen im Eintreiben von Drittmitteln mittlerweile als ein wichtiges Anstellungskriterium an staatlichen Einrichtungen, Universitäten inklusive, gilt, ist nur ein weiteres Indiz für jene weitreichenden strukturellen und ökonomischen Veränderungen, die auch die Kunstvermittlung betreffen. Angesichts dessen kamen wir zu dem Schluss, dass die Institution an sich letztlich direkt raus gekürzt bzw. selbst betrieben werden kann. Wir planen das Institut für Betrachtung über Kunst- und Tonträgerverkäufe, Eintrittsgelder, Spenden, Seminarbeiträge sowie Forschungs- und Sponsorengelder zu finanzieren.

Wir möchten mit dem Institut für Betrachtung, dessen Beirat interdisziplinär besetzt ist, in mannigfaltiger Weise im digitalen und analogen Raum in Erscheinung treten. Auf unserer Webseite veröffentlichen wir Artikel, Ausstellung- und Buchrezensionen ("Journal") sowie eine kommentierte Linksammlung zum aktuellen Geschehen, inklusive Schlagwort- und Volltextsuche ("Tribüne"). Unter anderem in dem Aachener IFB-Büro werden Vorträge, Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Ausstellungen und salon­ähnliche Veranstaltungen organisiert. Es soll als ein Ort dienen, an dem idealerweise Kunst in den Lebensalltag geholt und Theorie mit Praxis kurzgeschlossen werden kann. Dort wird darüber hinaus auch die langfristig angelegte Arbeit an einem Archiv zu Kunst-, Kultur- (und Pop-)geschichte in Angriff genommen werden. Das Institut für Betrachtung wird aber auch regelmäßig auf Reisen gehen, um kunsttheoretische Auftragsarbeiten auszuführen, seine Zelte auch in der Provinz aufzuschlagen und versuchen die Hemmschwelle für die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst zu senken. Wir sind von der Idee fasziniert sowohl Angst als auch Freudlosigkeit, die beide den gegenwärtigen Kunstbetrieb prägen, hinter uns zu lassen und dazu beizutragen, dass das, was die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst bedeuten kann, am Lodern gehalten wird.

Wolfgang Brauneis / Tim Berresheim,
Aachen / Köln, im September 2014.
Aktualisierung im April 2015

Danke an Andreas Coenen, Hans-Jürgen Hafner,
C/O, Melani Wratil und Reiner Opoku.

Mit dem Institut für Betrachtung möchten wir einen Ort zur Analyse und Vermittlung von zeit­genössischer Kunst- und Kulturproduktion im weitesten Sinne schaffen. Auch wenn die Idee zur Gründung des IFB aus der langjährigen Beschäftigung mit dem System „Bildende Kunst“ resul­tiert, werden wir in unserer Arbeit die Grenzen des Kunstbetriebs ab und an hinter uns lassen – sowohl im Sinne der Unterhaltung als auch der Erkenntnis. Wir möchten mit dem Institut für Betrachtung den Versuch unternehmen eine kulturelle Praxis- und Vermittlungsform zu institutionalisie­ren, die sich zum einen über die Engführung von Praxis, Theorie und vor allem sozialer Praxis definiert und zum anderen einen Raum jenseits von akademisch, disziplinär, ideologisch oder ökonomisch motivierten Partikularinteressen schafft. Denn mittlerweile, so scheint es uns, geht es ums Ganze. Momentan beschäftigen wir uns am IFB mit drei programmatischen Schwer­punkten:

Erstens interessiert uns das Verhältnis von Erzeugnissen aus dem Bereich der zeitgenössischen Bildenden Kunst im engeren Sinne und anderweitigen zeitgenössischen Produktionen und Pro­duktionsbedingungen/-möglichkeiten. Das betrifft (sub-)kulturelle Äußerungsformen ebenso wie technische Neuerungen. Sinn und Zweck dieses Abgleichs ist die Untersuchung des Zeitge­nossenschaftsanspruch der zeitgenössischen Kunst des 21. Jahrhunderts.
Zweitens möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, wie und von wo aus über zeitgenössische Kunst gesprochen und geschrieben, wie also in den Wechselbeziehungen zwischen Kunstmarkt und Kunstvermittlung Bedeutung und Wert konstruiert wird. Wir werden dabei der Betrachtung institutioneller Gepflogenheiten ebenso widmen wie der formal-analytischen Beschreibung ein­zelner Werke. Denn beides scheint uns in der von Zeitdruck und Interessenpolitik beeinträch­tigten Kunstkritik zuletzt zu kurz zu gekommen zu sein. Wir werden uns die Zeit nehmen, die wir für einen zweiten Blick und ein bedächtiges Drehen des Kopfes benötigen.
Und drittens wollen wir das für unsere Arbeit zentrale Prinzip der Revision nicht nur in der Beschäf­tigung mit der jüngsten Kunstgeschichtsschreibung geltend machen. Unser archäologisches In­teresse reicht zurück bis zu dem Beginn der Moderne und trägt hoffentlich dazu bei, von der hegemonialen Kunstgeschichtsschreibung Vergessenes und Verschobenes ans Tageslicht zu bringen. Darüber hinaus möchten wir bislang übersehene Verknüpfungen zwischen Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte präsentieren.

Der Zeitpunkt für die Gründung einer eigenständigen, privat finanzierten Einrichtung dieser Art scheint uns ein günstiger, ja naheliegender zu sein. Die traditionellen Orte der Vermittlung und Analyse befinden sich am Abgrund. Für viele Galerien, eine Handvoll Global Player ausgenommen, ist im Zuge der finanzpolitischen Erschütterungen der letzten Jahre der Raum für längerfristige Experimente oder diskursive Unterfütterungen sehr klein geworden. Hiesige Kunstvereine, die, anders als in vergangenen Jahrzehnten, kaum mehr in der Lage sind Ausstellungskataloge zu produzieren, stellt die Vermittlungsarbeit längst ein Luxus dar. Die Ankaufs­etats der Museen für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts sind, so überhaupt noch vorhanden, längst im Keller; hinzu kommt, dass die eigentliche Museumsarbeit an und auch mit der eigenen Sammlung zurückgeschraubt werden muss, um die durch Events generierten Besucherzahlen hoch zu halten. Die Gagen für geladene Autor/innen und Vortragende fallen mittlerweile recht überschaubar aus, dürften aber im Schnitt trotzdem über denen der allermeisten Kunstkritiker/innen liegen. Letztere werden mittlerweile unter Mindestlohnstandards abgefertigt. Dass Rezensionen häufig paraphrasierten Ausstellungsankündigungstexten gleichen, ist somit ebenso zwangsläufig wie die Tatsache, dass sich kaum mehr länger anhaltende Debatten oder größere diskursive Bögen entwickeln können. Dass einschlägige Erfahrungen im Eintreiben von Drittmitteln mittlerweile als ein wichtiges Anstellungskriterium an staatlichen Einrichtungen, Universitäten inklusive, gilt, ist nur ein weiteres Indiz für jene weitreichenden strukturellen und ökonomischen Veränderungen, die auch die Kunstvermittlung betreffen. Angesichts dessen kamen wir zu dem Schluss, dass die Institution an sich letztlich direkt raus gekürzt bzw. selbst betrieben werden kann. Wir planen das Institut für Betrachtung über Kunst- und Tonträgerverkäufe, Eintrittsgelder, Spenden, Seminarbeiträge sowie Forschungs- und Sponsorengelder zu finanzieren.

Wir möchten mit dem Institut für Betrachtung, dessen Beirat interdisziplinär besetzt ist, in mannigfaltiger Weise im digitalen und analogen Raum in Erscheinung treten. Auf unserer Webseite veröffentlichen wir Artikel, Ausstellung- und Buchrezensionen ("Journal") sowie eine kommentierte Linksammlung zum aktuellen Geschehen, inklusive Schlagwort- und Volltextsuche ("Tribüne"). Unter anderem in dem Aachener IFB-Büro werden Vorträge, Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Ausstellungen und salon­ähnliche Veranstaltungen organisiert. Es soll als ein Ort dienen, an dem idealerweise Kunst in den Lebensalltag geholt und Theorie mit Praxis kurzgeschlossen werden kann. Dort wird darüber hinaus auch die langfristig angelegte Arbeit an einem Archiv zu Kunst-, Kultur- (und Pop-)geschichte in Angriff genommen werden. Das Institut für Betrachtung wird aber auch regelmäßig auf Reisen gehen, um kunsttheoretische Auftragsarbeiten auszuführen, seine Zelte auch in der Provinz aufzuschlagen und versuchen die Hemmschwelle für die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst zu senken. Wir sind von der Idee fasziniert sowohl Angst als auch Freudlosigkeit, die beide den gegenwärtigen Kunstbetrieb prägen, hinter uns zu lassen und dazu beizutragen, dass das, was die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst bedeuten kann, am Lodern gehalten wird.

Wolfgang Brauneis / Tim Berresheim,
Aachen / Köln, im September 2014.
Aktualisierung im April 2015

Danke an Andreas Coenen, Hans-Jürgen Hafner,
C/O, Melani Wratil und Reiner Opoku.


Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Günter Peter Straschek. Emigration - Film - Politik

In der Mai-Ausgabe unserer monatlichen Radiosendung für dublab.de ist ein ausführliches Gespräch mit Julia Friedrich über die von ihr kuratierte Ausstellung "Günter Peter Straschek. Emigration – Politik – Film" zu hören.

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IFB Radio, Günter Peter Straschek, Julia Friedrich,

Hans-Jürgen Hafner

Analyse, gemeinfrei (zu Wolfgang Höbel, Gescheitert am bornierten Berlin. Spiegel Online, 13.04.2018)

Zum Berliner Theaterdesaster, der Causa Dercon, wäre eigentlich genug gesagt und ist schon viel zu viel Ähnliches geschrieben. Alleine, es betrifft nicht nur das Theater, es betrifft auch die Kunst – und, wie beim Theater, deren aktuelle Praxis wie die Institution. Viel ist gesagt, noch mehr geschrieben worden. Damit verträgt sich umso schlechter, dass die späte Analyse von Wolfgang Höbel auf Spiegel Online keine ist. Oder wie vertragen sich analytischer Anspruch und Pauschalisierung, die, beginnend mit dem Titel, tout Berlin als "borniert" wertet, "theaterbegeisterte Menschen" vor allem "jünger" und ausgerechnet ein Hoffnungsbündnis "aus Deutschland, Österreich und der Schweiz" sein lässt, die Lilienthal und Dercon am "Unmut vieler eher konservativer Menschen" gescheitert sehen will und "unsere Theater" als "im Großen und Ganzen Abspielstätten mehr oder weniger literarischer Texte" wähnt?

Was im Sinne polemischer Zuspitzung, wiewohl kein allzu aussichtsreiches Register für eine Analyse, durch Pauschalisierung vielleicht an Kontur gewönne, verrät eher schlecht progressivistisch kaschiertes Ressentiment. Sicher ist die Rolle der Berliner Kulturpolitik in der Causa Dercon zu kritisieren, und das gern auf Basis solider Recherche und daraus abgeleiteter Analyse. Wie sich Analyse, Pauschalisierung und Ressentiment allerdings mit der - nicht zu Unrecht geäußerten - Kritik an Tanzspaß, fadem Eröffnungsmix und lückenhaftem Spielplan vertragen? Ob Letzteres zur "Öffnung und Erneuerung der heimischen Theaterwelt" qualifiziert - um zumindest einer der vom Autor in dieses Text-Fanal gestreuten Agenden zu folgen? Über die Verwendung des national Possessiven “unser”, der Heimat-Trope wäre in der Tat ebenso gesondert zu diskutieren wie über die Insinuation, jüngere Theaterenthusiast_innen hätten sich ausgerechnet Dercon als den Retter des deutschsprachigen Theaters ausgesucht – speziell in seiner Funktion als Haus- und Finanzherr einer Bühne, welche die - so suggeriert der Autor - offenbar allzu konservativ textlastig/literarischen "Abspiele" eines Schlingensief, Pollesch, Fritsch etc. so lange und vor allem trotz zahlreichen und zum Teil bemerkenswert "jungen" Publikums hat aushalten, was sage ich, aussitzen müssen. Wer Pauschalisierung für ein probates Mittel der Analyse hält, der kann natürlich keine Angst vor Prophezeiungen haben - der Schlusssatz dieser, nun, Analyse sei insofern mit viel Verständnis dafür, dass Höbel unter den gegebenen Umständen auch mal an der Geschichte zumindest mitschreiben möchte, unter den Teppich gekehrt.

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http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/chris-dercon-verlaesst-volksbuehne-scheinsieg-der-theater-verwahrer-a-1202799.html

Volksbühne, Wolfgang Höbel,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Inke Arns. Im Gespräch mit Thorsten Schneider, Tina Dunkel und Lis Schröder

In der April-Ausgabe der Radiosendung des Institut für Betrachtung ist ein ausführliches Gespräch mit Inke Arns, Kuratorin und Künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVereins, über die aktuelle Ausstellung „Afro-Tech and the Future of Re-invention“ zu hören, das Thorsten Schneider, gemeinsam mit Tina Dunkel und Lis Schröder, kürzlich mit ihr in Dortmund führte.

 

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IFB Radio, Inke Arns, Hartware MedienKunstVerein,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Hans-Jürgen Hafner. Nicht-Beruf, Nicht-Biografie, Nicht-Band aber... Eine Sendung über The Red Krayola

In der Januar-Ausgabe unserer Radioshow für dublab.de hatten wir Hans-Jürgen Hafner zu Gast, der eine einstündige Sendung über Mayo Thompsons Band/Projekt The Red Krayola kredenzt hat.

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IFB Radio, Hans-Jürgen Hafner, Mayo Thompson, The Red Krayola,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Fred Lonidier. Im Gespräch mit Hans-Jürgen Hafner und Wolfgang Brauneis

Unsere siebte Radiosendung für dublab.de beinhaltet ein sehr ausführliches Interview, das wir mit dem us-amerikanischen Künstler Fred Lonidier anlässlich seiner Ausstellung "N.A.F.T.A. (Not A Fair Trade For All)" im kunstbunker Nürnberg geführt haben. (The interview is in english.)

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IFB Radio, Fred Lonidier,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Ed Atkins. Im Gespräch mit Thorsten Schneider und Georg Imdahl

In der sechsten Radiosendung für dublab.de haben wir mit dem britischen Künstler Ed Atkins vor seiner Münster Lecture unterhalten, zu der ihn Georg Imdahl eingeladen hatte. (The interview is in english.)

 

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IFB Radio, Ed Atkins, Georg Imdahl,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Hans-Jürgen Hafner. Im Gespräch über Katharina Sieverding

In unserer fünften Radiosendung auf dublab.de haben wir uns mit Hans-Jürgen über Katharina Sieverding unterhalten und im Anschluss darain eine Aufzeichnung seiner Laudatio gesendet, die er anlässlich der Verleihung des Käthe-Kollwitz-Preises an Sieverding im Juli diesen Jahres an der Berliner Akademie der Künste gehalten hat.

 

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IFB Radio, Hans-Jürgen Hafner, Katharina Sieverding,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Christian Werthschulte. Im Gespräch über Mark Fisher

Für unsere vierte Radiosendung auf dublab.de haben wir ein ausführlichen Interview mit dem Kölner Journalisten Christian Werthschulte über Leben und Werk des britischen Theoretikers Mark Fisher geführt.

 

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IFB Radio, Christian Werthschulte, Mark Fisher,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Tim Berresheim. Im Gespräch über Bildende Kunst und Digitalität

In der dritten Ausgabe der für dublab.de produzierten Radiosendung des Institut für Betrachtung gibt es ein ausführliches Interview mit dem Bildenden Künstler und Musiker Tim Berresheim über Kunst, Digitalität und ästhetische Praxis zu hören sowie einen Ausschnitt aus seinem musikalischen Werk.

 

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IFB Radio, Tim Berresheim, Digitalität,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Philipp Höning. Der Fashwave General und die Haunted Millenials

In der zweiten Radiosendung des Institut für Betrachtung für dublab.de ist eine überarbeitete Version von Philipp Hönings Audiovortrag über den Vaporwave/Fashwavekomplex zu hören, den er anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung "Memetic Warfare" bei a-Musik im April gehalten hat.

 

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IFB Radio, Philipp Höning, Vaporwave, Fashwave,

Hans-Jürgen Hafner

Zuerst die Musik, dann die Freunde (zu Stefan Heidenreich, Schafft die Kuratoren ab! Die Zeit, 21.06.2017)

Es ist ein merkwürdiges Fazit, das der Kunst- und Medienwissenschaftler Stefan Heidenreich in seinem Plädoyer „Schafft die Kuratoren ab!“ fürs Feuilleton der ZEIT zieht. Demnach wäre jeder (folgt man texttreu, männliche) Mensch nicht Künstler sondern Kurator. Zumindest ist dies die Lektion, die Heidenreich aus seiner medienwissenschaftlich kompetenten Beobachtung sozialer Medien gewonnen hat. Dort würde mittlerweile jeder seine eigenen Playlists, Freundeskreise und Bildersammlungen zusammenstellen und veröffentlichen - oder, in anderen Worten, kuratieren. Deshalb die radikaldemokratische Forderung, dass Museen, Kunstvereine und Kuratoren das Kuratieren überwinden sollen und stattdessen jedermann dazu zu ermächtigen - der es ja ohnehin schon tut.

Nun ja. 2017 ist Superkunstjahr. Da kommt angesichts von Documenta und Skulptur Projekte Münster, Biennale von Venedig und Made In Germany Hannover allein schon in Kerneuropa viel und vielleicht nicht unbedingt zwingend oder gar gut Kuratiertes zusammen. Abgesehen davon hat der Kurator länger schon die Rolle des Kritikers übernommen, wenn es, wie das Klischee will, um problematische Beziehungen speziell zu Künstlern geht. Kritik gab es zumal an der Documenta und ihrem Kurator in Fülle, nicht selten berechtigt, seltener mit guten Argumenten. Woher kommt aber Heidenreichs Brass auf den, entkoppelt vom Museumsbetrieb, vergleichsweise jungen Berufsstand des Kurators? Er weiß offenbar: „Kuratoren sind nicht rechenschaftspflichtig, schon gar nicht sind sie dem Publikum verpflichtet.“ Und er weiß auch: "Da allerdings die Geldmittel fürs Ausstellen knapper werden, hilft es, wenn Galerien und Sammler ihnen zur Seite springen. Das führt dazu, dass viele Ausstellungen zu Werbeveranstaltungen des Kunstmarktes herunterkommen.“

Tatsächlich hat man noch nicht gehört, dass Kuratoren für ihre Leistungen vom Publikum ausgebuht, von ihren Auftraggebern öffentlich die Epauletten von der Uniform gerissen worden wären. Sehr wohl hört, öfter sieht man, dass mitunter hinter den Türen, aber gerade auch auf der kulturpoltischen Bühne durchaus Kritik laut wird, wenn eine kuratierte Veranstaltung hinter den erwarteten Besucherzahlen zurückzubleiben droht. In der Tat hört man auch immer öfter, dass - leider gerade auch interessantere - Galerien schließen, und Museen ihr Programm reduzieren oder Öffnungszeiten verkürzen um angesichts knapper werdender Mittel ihren Betrieb halbwegs aufrecht erhalten zu können. Hilfe von Sammlerinnen und Sammlern wäre wahrscheinlich in Museen und Galerien recht. Im einen Falle hießen diese dann Unterstützer oder Gast, im anderen Kunde. Mit 37,5 Millionen Euro Budget ist die diesjährige Documenta mit bekanntermaßen zwei Spielorten, Athen und Kassel, ausgestattet, die Hälfte davon von deutschen Steuerzahler_innen erbracht. Knapp acht Millionen Euro standen den Skulptur Projekten Münster zur Verfügung, die gleichwohl mit stattlichen 650.000 Besucher_innen rechnen. Noch nie gab es insgesamt mehr Geld, mehr Quadratmeter, mehr Akteure für die Kunst. Noch nie war Kultur globaler und als global-simultane so umfassend kapitalistisch strukturiert wie heute. Das schützt vor Chauvinismus nicht: „Deutschland räumt ab!“ hieß es, im Habitus ähnlich plakativ wie bei Heidenreichs Text, angesichts zweimaliger Goldener Löwen für deutsche Künstler anlässlich der Venedig Biennale.

Aber es waren ja die Kuratoren, die zuallererst weg müssen, nicht das Kapital. Weil, auf den sozialen Netzwerken, die nebenbei in der Hand von wenigen global operierenden Konzernen liegen, kuratiert eh jeder und das ganz umsonst - in eigener Sache und dennoch öffentlich. Wäre Stefan Heidenreich Kurator und nicht Kunst- und Medienwissenschaftler, man möchte ihm seine Forderung abnehmen, vielleicht auch die löcherige, ressentimentgeladene Argumentation, auf der sie fußt, nachsehen. Wenn jeder kuratiert, ist klar, warum im Großen und Ganzen weder Staat noch Geld mehr damit zu machen sind. Wenn’s auf den sozialen Netzwerken so gut funktioniert, wozu dann überhaupt Museen, Kunstvereine unterhalten - im Netz sind wir alle gleich: Stefan Heidenreich, das Museum for Modern Art, Julia Stoschek, Ärzte ohne Grenzen, Donald Trump. Bloß, wenn am Ende jeder Kurator ist, wer ist dann noch Künstler - und wen sollte das überhaupt interessieren?

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http://www.zeit.de/2017/26/ausstellungen-kuratoren-kuenstler-macht/komplettansicht

Ausstellung, Stefan Heidenreich,

Thorsten Schneider & Wolfgang Brauneis

Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus

Anlässlich der ersten Radiosendung des Institut für Betrachtung für dublab.de unterhielten wir uns ausführlich mit Julia Friedrich, die im Museum Ludwig Köln die großartige Ausstellung "Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus" kuratiert hat.

 

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IFB Radio, Otto Freundlich, Julia Friedrich,

Hans-Jürgen Hafner

Buchpreisfrage (zu Kito Nedo, Print lebt. Süddeutsche Zeitung, 30.09.2016)

Erst im letzten Satz ist der Sprengstoff versteckt, der Kito Nedos erstaunten Überblick angesichts des von einer Handvoll internationaler Großgalerien angeheizten Trends unter dem eigenen Dach realisierter verlegerisch-publizistischer Großprojekte über die allfällige Diagnose hinaus brisant macht. Hat dieser Trend - mit allen Konsequenzen für die Informations- und Wissensökonomien der Kunst generell und alle daran Beteiligten - seinen Scheitelpunkt längst nicht überschritten, ist dies, wie Nedo schreibt, doch vor allem ein weiterer Baustein einer „paradoxen Minus-Ökonomie“, auf die 'der' Kunstmarkt bauen kann.
Paradox ist diese Ökonomie in der Tat, unerklärlich nicht. Der Künstlerkatalog ist eine Erfindung der Kunsthändler Ende des 19. Jahrhunderts. Damals ging es darum künstlerisch Neues, von den offiziellen Instanzen nicht Akzeptiertes durchzusetzen. Die regen verlegerisch-publizistischen Aktivitäten weniger big players - das deutet Nedo leider nur an - flankieren ein Geschäftsfeld, das sich so erst in den letzten eineinhalb, zwei Jahrzehnten etabliert hat: mit der flächendeckenden Aufarbeitung und Verwertung von Künstlernachlässen wurde Kunstgeschichte selbst zu einer Ware. Eine Ware, nach der es zudem eine Nachfrage gibt. Der Grund: die für ihr Zustandekommen wie ihre Revision zuständigen Stellen - vor allem die, zumindest in Europa, öffentlichen Museen aber auch die akademischen Instanzen - kommen ihrer Aufgabe immer weniger nach; oder es gelingt ihnen nicht mehr ihre zumindest akademisch immer besser werdende Arbeit in die öffentlichen Diskurse einzuspielen. Beides hat vor allem mit Geld aber auch mit Aufmerksamkeit zu tun.


Welches deutsche Kunstmuseum heute noch seinem Kernauftrag, dem Sammeln, Bewahren und der Präsentation von Kunst, noch nachkommt? Welches ihm noch - aufgrund falscher kulturpolitischer Rahmenstellung mindestens ebenso sehr wie aufgrund finanzieller Unterdeckung - noch nachkommen… darf? Umso besser also, wenn sich gut gemachte Kunstgeschichte bei den Händlern des Vertrauens zukaufen oder wenigstens anmieten lässt: Klingt Pettibon in den Deichtorhallen zwischen Großgalerie-initiierten Buchdeckeln nicht wie ein mit öffentlichen Geldern förderungswürdiges ‚sharing‘-Modell?
Einen wichtigen Punkt verschweigt Nedos Text: die "paradoxe Minus-Ökonomie“ war zumindest auf dem deutschen und österreichischen Kunstbuchmarkt schon immer ein Effekt verfehlter Förderpolitik, gepaart mit strukturell falschen wirtschaftlichen Vorstellungen. Seit Jahrzehnten ist ein beträchtlicher Teil der Kunstbuchproduktion massiv öffentlich gefördert, nicht selten aufgrund kommerzieller Interessen (von Händler- wie Sammlerseite) querfinanziert, a priori unwirtschaftlich. Kunstverlage profitieren von diesem Modell, machen ein Gros ihres Angebots voll vorfinanzierte Publikationen aus, deren Lagerung und Vertrieb man sich selbstredend bezahlen lässt. Wenn Nedo Verlagsaussteiger Christoph Keller zitiert, hat sich dessen Einschätzung nochmals verschärft: gespart wird entsprechend an allen Fronten der Produktion. Die Arbeit von Schreibern, aber auch zunehmend die von Fotografen, Grafikern, Übersetzern, Lithographen, Druckern und vor allem die der Künstler selbst wird flächendeckend immer weniger wert.
Einflusslos bleibt ‚die‘ Öffentlichkeit auf diese Dynamik natürlich umso länger, je mehr die Mär von ‚dem‘ Kunstmarkt oder gar ‚der‘ Kunst aufrecht erhalten wird. Alle drei setzen Beteiligung voraus. Mal nachzählen, wie viele sich beteiligen und wie viele davon profitieren.

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http://www.sueddeutsche.de/kultur/galerien-print-lebt-1.3186273

Kito Nedo, Kunstpublikationen,

Hans-Jürgen Hafner

Kunstmärkte und Wissenslücken (zu Olav Velthuis, Art, Capital & Avant-Garde)

Schon am 11. April wurde das Gespräch „Art and Capital“ zwischen dem in Amsterdam lehrenden Soziologen Olav Velthuis und der Kunstkritikerin Sarah Lookofsky über das von der für die aktuelle Ausgabe der Berlin Biennale kuratorisch verantwortlichen Künstlergruppe DIS betriebene Online-Magazin publiziert und parallel über Facebook kommuniziert. 

Auf Facebook zum heutigen 21. Juli mit immerhin 76 Likes ausgestattet und 13mal geteilt, dürfte das Gespräch wohl vor allem für diejenigen neue Türen einrennen, die sich vor allem über Mainstreammedien und Feuilleton über den so genannten Kunstmarkt informieren. Gemessen an Methodik, Terminologie und Rechercheweise dürfte es selbst für die dort tätigen Expert_innen Neuland sein, wenn Velthuis die Idee des einen homogenen „Kunstmarkts“, der sich idiomatisch-hartnäckig selbst im informierteren Kunstsprech hält, zurückweist und stattdessen die Komplexität von Märkten betont, wie eben genau der Markt der Kunst zeigt. Seiner Meinung nach wäre es wichtig, alternative Verständnisweisen gegenüber einer hegemonialen Auffassung  von Markt geltend zu machen, die sich dem Wirtschaft und öffentliches Bewusstsein gleichermaßen prägenden Klischee eines von Angebot und Nachfrage bestimmten Marktgesetzes widersetzen oder hinter individuellen Eigeninteressen eine Ratio ausmachen.

Wem das – und es sollten angesichts der kunstsoziologisch verfügbaren Informationen und deren kunsttheoretischer Reflexion ihrer Viele sein – wie kleines Einmaleins vorkommt, dürfte allerdings spätestens dann beunruhigt sein, wenn Velthuis – befragt zum Zusammenhang von Besitzverteilung und Kunstmarkt – folgende Rechnung aufmacht: Nach der Kunstmarktdatenbank Artprice hätten im letzten Jahrvi 52 Arbeiten von Jeff Koons, dem Rankinganführer der Artprice-Top-500, 115 Millionen Euro an Auktionsergebnissen eingespielt, vier von Sergej Jensen, dem Schlusslicht des Rankings, insgesamt 256.000 Euro. Nach Velthuis Vermutung wäre das ein Anzeichen, dass die Besitzverteilung zwischen dem wohlhabenden einen und den restlichen 99 Prozent in – um noch so ein unbrauchbares Wort einzuwerfen – der Kunstwelt noch ungerechter verteilt ist, als in anderen gesellschaftlichen Feldern. Dass sich Velthuis Kunst vor allem unter den Vorzeichen ihrer Warenwerdung, ihrer Kommodifizierung anschaut, sollte gerade für Akteure im künstlerischen Feld Anreiz sein, sich mit seinen Beobachtungen zu beschäftigen – auch wenn das mit „Art and Capital“ völlig unbrauchbar betitelte Gespräch an sich kaum Überraschungen aber auch wenig Grund zur Ablehnung des Gesagten bergen dürfte. Wo die Lücken zwischen Information und Wissen bzw. zwischen Wissen und Handeln zu suchen sind, dass die Verhältnisse, beileibe nicht nur im Feld der Kunst zunehmend aussichtloser erscheinen? Vielleicht liest man davon ja mal in Welt oder Monopol oder gewinnt einen Eindruck davon auf der aktuellen Berlin Biennale.      

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http://dismagazine.com/disillusioned/78737/art-and-capital/

Olaf Velthuis, Sarah Lookofsky,

Hans-Jürgen Hafner

Fiktion Dada (zu Magnus Wieland, Wie die Nachwelt Dada erfand, Neue Zürcher Zeitung, 13.07.2016)

"Nachträgliche Publikations- und Rezeptionseffekte“ macht der Literaturwissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiter im Schweizerischen Literaturarchiv, Magnus Wieland, als Grund für die Wirkungsmacht des so genannten „Eröffnungs-Manifest des Dadaismus“ von Hugo Ball aus. Sein Autor hatte es, einschränkend wäre zu sagen: wahrscheinlich, am berühmt gewordenen „1. Dada-Abend“ im Züricher Zunfthaus Zur Waag zur Erläuterung seiner damals im kubistischen Kostüm regelrecht ‚performten’ Lautgedichte als unangekündigtes Extra vorgetragen. Der Vortrag der Lautgedichte war auf dem gedruckten Veranstaltungsplakat als vierter Programmpunkt des Abends vermerkt. Und anders als das erst 1961 erstveröffentlichen Manifest wurden die Gedichte noch zu Balls Lebzeiten ausgiebig publiziert. Das vielfach handschriftlich korrigierte und mit Bleistift am Blattrand als „Erstes Manifest des Dadaismus“ bezeichnete Dokument, dessen Text wir in der Regel nur verzerrt, nach einer späteren Maschinenabschrift kennen, verschwand von der Wissenschaft weitestgehend vernachlässigt im Nachlass Balls.

Wielands in der NZZ vom 14. Juli 2016, genau einhundert Jahre nach besagtem Abend, veröffentlichter Text, weist anhand einer akribisch textkritisch und historisch durchgeführten Spurensuche an den originalen Dokumenten nach, was vermutlich auch für andere künstlerischen Säulen des Projekts Moderne gelten kann: die ursprünglichen Ereignisse und das, was Publikation und Rezeption aus ihnen im Wortsinn ‚machen’, divergieren, und das in oft regelrecht sinnentstellender Weise. Marcel Duchamps Konzept des Ready-mades, die Gründungserzählung der Conceptual Art, Beginn und Ende der Fluxus-Bewegung: vieles, was in den jeweiligen Fachgeschichten als zentraler Fakt erzählt und bis in die akademische Forschung hinein mitunter jahrzehntelang ungeprüft unter dem Siegel der historischen Bedeutsamkeit weiterkolportiert wird, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als... Fiktion.

So war, was heute als wirkungsmächtiger und von zahlreichen Dada-Manifesten gefolgter Auftakt gefeiert wurde, laut Hinweisen aus Balls tagebuchartigem Text „Die Flucht aus der Zeit“, zudem aber auch aus der Biographie erhärtbar, eine an die Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Geiste Dadas gerichtete Kündigung. Unter anderem mit den Lautgedichten im Programm absolvierten Ball und seine Lebensgefährtin Emmy Hennings im Spätsommer 1916 offenbar eine, vom Effekt her nur schwer vorstellbare, Lese-/Performance-Tour durch innerschweizerische Hotels, bevor sich das Paar zusammen mit Emmys Tochter Annemarie in den Tessin zurückzog. Zur Kunstrichtung avancierte der so genannte Dadaismus derweil durch andere. Und aus dieser Fiktion lässt sich – gerade im Jubiläumsjahr gut zu studieren – immer noch hervorragend Kapital schlagen.

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http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/hugo-ball-im-zunfthaus-zur-waag-wie-die-nachwelt-dada-erfand-ld.105392

Magnus Wieland, Hugo Ball,

Wolfgang Brauneis, Hans-Jürgen Hafner

Das Richtersche Rakel-Treatment (Perlentaucher, 07.07.2016)

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Wir freuen uns, dass heute im Perlentaucher der Essay von Wolfgang Brauneis und Hans-Jürgen Hafner zu Gerhard Richters "Birkenau"-Bildern erschienen ist.

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Gerhard Richter, Wolfgang Brauneis, Hans-Jürgen Hafner,

Hans-Jürgen Hafner

Outsider und so (zu Till Briegleb, Moderne Kunst - Wie man Eigensinn eingemeindet. Süddeutsche Zeitung, 04.10.2015)

So genannte ‚Outsider’ haben spätestens seit der breitenwirksamen Wiederentdeckung der seither und, vor allem nach ihrer Präsentation im Rahmen 55. Biennale von Venedig  2013, als Pionierin ungegenständlicher Malerei gehandelten Hilma af Klint Konjunktur im Kunstbetrieb, -handel und -diskurs. Das Wort Konjunktur ist dabei entscheidend. Es setzt Vergessen und reflexhaftes Wiedererkennen voraus. So neu, als wie es uns verkauft wird, ist das Phänomen nämlich nicht. Die umfangreiche Einbeziehung von Outsidern in Harald Szeemanns Ausstellung zur 49. Biennale von Venedig konnte noch 2001 nicht etwa als Novum sondern als Fortsetzung eines Projekts gelesen werden, das spätestens Ende der 1970er Jahre seinen Ausgang genommen und – pünktlich zur Kunstmarktkrise 1989 – im deutschen Sprachraum ‚gepeakt’ hatte.

Der Zusammenhang von Konjunktur und Kritik ist leider nicht Thema von Till Brieglebs Diskussionsbeitrag zum aktuellen Outsider-Craze. Jener gemeindet seit rund zehn Jahren für die Kunst ein, was trotz aktiver Händler_innen und Kurator_innen nicht bei Drei vom sprichwörtlichen Baum außerhalb ihres mittlerweile stark expandierten Verwertungsbereichs heruntergeklettert ist. Für die Süddeutsche Zeitung fragt Briegleb anlässlich der gemeinschaftlich von Falk Wolf und Kasper König kuratierten – und im Übrigen hochgeförderten – Ausstellung „Der Schatten der Avantgarde. Rousseau und die vergessenen Meister“ im Essener Folkwang Museum irritiert: „Warum soll man diese ganzen widerspenstigen Positionen des Eigensinns überhaupt in den Kanon der Moderne eingliedern, wo sie doch so offensichtlich in Opposition zu deren Dogmen standen?“ Und er gibt selbst die Antwort: „Wenn man diese Meister wirklich aus der Vergessenheit reißen möchte, dann wären sie als Feinde des rationalen Kanons, als Künstler, die Gott und das Unvernünftige nicht von der Bettkante stoßen, sehr viel besser für die Unsterblichkeit nominiert.“ In anderen Worten liegt das dissidente Potenzial nicht in, sondern außerhalb der Kunst, und entsteht als komplexes Bezugssystem dazwischen. 

Viele andere Fragen wären darüber hinaus zu stellen, auch angesichts kürzlicher Ausstellungsprojekte zu den „Genialen Dilletanten“ im Haus der Kunst München oder „Atavismus und Avatar“ in der Kunsthalle Düsseldorf, die sich  – von der Kritik weitgehend unbemerkt – um kuratorisch/methodische Legitimität in der Annäherung an ihren Gegenstand noch sehr viel weniger scheißen als das immerhin um eine Revision des Konzepts Outsider bemühte Essener Projekt. Das beträfe allerdings den Zusammenhang von Kritik und Konjunktur. Für erstere gäbe es dabei massiven Bedarf. Bedürfnisse und Konjunkturen scheinen aber seit längerem nicht mehr zusammenzuhängen.

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http://www.sueddeutsche.de/kultur/moderne-kunst-wie-maneigensinn-eingemeindet-1.2676190#6

Kunstkritik, Till Briegleb, Outsider Art,

Daniel Hornuff

Praxis Dr.Kunst geschlossen (F.A.Z.)

Mit der Gegenwartsbezogenheit der Kunst- und Kunstmarktsberichterstattung der Frankfurter Allgemeine Zeitung ist es seit geraumer Zeit nicht mehr ganz so weit her - es sei denn, Jeff Koons hat Geburtstag oder eröffnet wieder mal eine Ausstellung. Dann gibt es schon mal wieder Raum für Kritik wie für kollaterale Publicity. Allein deshalb muss ein Artikel wie Daniel Hornuffs „Praxis Dr. Kunst geschlossen“ als Nachruf auf die so genannte Artistic Research ins Auge stechen. Der Artikel ist ebenso rechtzeitig wie relevant. Außerdem erinnert er an eine Zeit, als das Feuilleton der F.A.Z. ästhetisch-künstlerischen Debatten (jenseits von vorrangig soziologisch oder historisch interessanten Fälschungs- oder Restitutionsproblematiken) noch offen stand. Hornuffs Artikel ist relevant, weil er die Crux institutionell und politisch gewollter Nützlichkeitssimulation zusammenfassend schildert, die die diversen Praktiken der Artistic Research eint. Zugleich vermeidet er es diesen künstlerischen Ansatz gleich per se auf seine Eignung zum Ideologem einer in der Tat ja eindimensional ökonomistisch gewordenen Kulturpolitik zu reduzieren. Und er ist rechtzeitig mit seiner Diagnose des derzeitigen Zustands der Artistic Research als einem - dank der „Verschaltung von Politik, Verwaltungspraxis und Kunsttheorie“ - bloßen „Selbstbestätigungsprojekt“. Höchste Zeit wäre allerdings - gerne in aber auch außerhalb der F.A.Z. - Hornuffs Behauptung zu diskutieren, ob es wirklich ein Glück bedeutet, dass diese (Rück-)Entwicklung dieses gleichwohl in der künstlerischen Aus- und Weiterbildung ungebrochen populären Forschungsmythos  an den, offenbar immer noch nur männlichen, „Künstlern“ tatsächlich, wie er sagt, „weitgehend spurlos“ vorbei gegangen wäre.

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/praxis-dr-kunst-geschlossen-nachruf-auf-die-kuenstlerische-forschung-13722796.html

Daniel Hornuff, Artistic Research,

Hans-Christian Dany

Oswald Wiener: Wissenschaft und Barbarei gehen sehr gut zusammen (Spike Art Quarterly)

Wenn sich Oswald Wiener und Hans-Christian Dany zum Gespräch treffen, dann geht es nicht nur um Kybernetik und Dandytum (und deren Zusammenhang) sondern früher oder später auch um Kunst. Und dann kommen Aspekte zur Sprache, über die sich weiter nachzudenken lohnt, wie deren Degeneration zu einem "Verblüffungsunternehmen", das gegensteuernde Idiotentum oder Interesse und Neugier als vielleicht altmodische aber doch nachwievor letztgültige Kriterien. Was selbstredend nicht heißen soll, dass die anderen Sequenzen dieser höchst kurzweiligen, in der vorvorletzten Ausgabe des Spike Art Quarterly abgedruckten Konversation, sei es über die Kybernetik als "Neuheitenverhinderungsmechanismus" oder den Dandy als Metaphysiker, nicht minder anregend wären.

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http://www.spikeartmagazine.com/de/artikel/oswald-wiener-wissenschaft-und-barbarei-gehen-sehr-gut-zusammen

Hans-Christian Dany, Oswald Wiener, Interview,

Georg Imdahl

Weniger ist mehr (Süddeutsche Zeitung)

Würde sich der Ausstellungsbetrieb vom Streben nach Masse, Wachstumsraten und Unübersichtlichkeit abwenden, wäre dies, so Georg Imdahl jüngst in der SZ, nicht zwangsläufig gleichzusetzen mit einer Flucht vor der Beschäftigung mit der immer unübersichtlicheren Welt da draußen. Schon gar nicht dann, wenn Großausstellungen wie die documenta, die sich eigentlich der Gegenwartskunst verschrieben haben, gleichzeitig immer häufiger zu historistischen und retromanischen Angelegenheiten werden. Als erste Maßnahmen gegen die dadurch ausgelösten Ermüdungserscheinungen empfiehlt Imdahl Konzentration, Ausscheren aus festgetretenen Wegen und Besinnung auf das Hier und Jetzt. Hoffen wir, dass er Gehör findet.  

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http://www.sueddeutsche.de/kultur/mega-ausstellungen-weniger-ist-mehr-1.2556476

Kunstkritik, Georg Imdahl,

Hamid Dabashi

Facing our revolutions: Shirin Neshat's pictures from Egypt (Al-Jazeera)

Das Fazit vom Hamid Dabashi, Professor für iranische Studien und vergleichende Literaturwissenschaft an der New Yorker Columbia Universität über den Stand zeitgenössischer Kunst könnte kaum negativer ausfallen. In seiner anlässlich eines kürzlich in der Washington Post erschienenen Verrisses der aktuellen Ausstellung von Shirin Neshat im Hirschhorn Museum (http://www.washingtonpost.com/entertainment/museums/its-written-all-over-their-faces/2015/05/15/7bc9bcac-f99e-11e4-a13c-193b1241d51a_story.html) für Al-Jazeera verfassten Metakritik stellt er fest: „Von bunten Biennalen über karrieristische Kuratoren und Markt-besessene Galeristen bis hin zu geltungssüchtigen Künstlern kreist der immer weiter ausgreifende Wirbel der zeitgenössischen Kunst als in sich geschlossene Routine zunehmend nur noch um ihre eigene Nullität.“ Er tritt dafür ein, die künstlerische Leistung Neshats unbedingt auf den kommerziellen Erfolg, den ihre Arbeit speziell im Westen erfahren hat und in einer globalisierten Kunstwelt immer noch gesteigert wird, zu beziehen und dabei die Verhältnismäßigkeit nicht aus dem Auge zu verlieren. Dabei betont er die Notwendigkeit der Kunst als kreatives und kritisches Potenzial der Auflehnung zu fungieren, während sie durch ihre ausschließlich kommerzielle Verwertung nicht nur durch den Markt sondern durch die Institution der Kunst selbst zur „nullity“ degeneriert erscheint.


Neshats künstlerische Arbeiten wären insofern auch „Prolegomena zu unserer Zukunft“, nämlich „kompromittiert wie sie durch diejenigen kommerziellen Austragungsorte eben sein müssen, wie sie kompromittierende Galerien bieten“, so die globalisierungskritische Punchline einer früheren Kritik Dabashis. Sie setzte sich mit der Rezeption der von der Rauschenberg Foundation kommissionierten Arbeit „Our House is on Fire“ (2014) auseinander; der fotografische Zyklus bezieht sich – in einer für Neshats bisherige Arbeit ungewöhnlich dokumentarischen Direktheit und Tagesaktualität – auf die ägyptische Revolution.

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http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2014/03/facing-our-revolutions-shirin-n-201432372721821123.html

Kunstkritik, Hamid Dabashi,

Ulf Erdmann Ziegler

Dieses nicht und jenes auch nicht (Perlentaucher)

Es sei dahingestellt, ob Ulf Erdmann Zieglers polemische, ja vernichtende Kritik zu Isa Genzkens Einzelausstellung im MMK Frankfurt im Detail gerechtfertigt ist. Und doch wird an einer Stelle wie dieser einmal mehr deutlich wie verhalten Kunstkritik in der Regel - und, warum auch immer, im Gegensatz zur Film-, Musik- und Theaterkritik -, daherkommt und wie sehr sich die von Hanno Rautenberg bereits anno 2007 formulierte "Feigheit der Kritiker" zu einer Routine des Abnickens entwickelt hat, die langfristig nicht nur dem Diskurs sondern auch der Produktion wenig zuträglich ist. Inwieweit seitens der Kunstkritik im Zuge einer allgemein akzeptierten Kanonisierung eines Ouevres direkt Freifahrtscheine für folgende Werkgruppen mitgeliefert werden, ließe sich exemplarisch am Spätwerk von Genzkens ehemaligem Professor und Gatten Gerhard Richter veranschaulichen, dessen Bilderzyklen im hiesigen Feuilleton selbst dann kollektiv durchgewunken werden, wenn sie, wie zuletzt, Fotografien aus dem Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau bagatellisieren. Ziegler schaut ein zweites Mal hin und lässt die ein oder andere grundlegende Frage so lange im Raum stehen bis sein Blut in Wallung gerät - sei es ob der Konfrontation mit dem gefühlten "irgendwie" oder aber der schlichten Tatsache, dass (auch) zu dieser Museumsausstellung keine Publikation produziert wurde. Dieses Insistieren sollte eigentlich nicht der Rede wert sein. Ist es aber.

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https://www.perlentaucher.de/maluma-und-takete/dies-nicht-und-jenes-auch-nicht.html

Kunstkritik, Ulf Erdmann Ziegler,

Bonn, Kunstmuseum

New York Painting

Mythen und Zombies sind zäh. Besonders zäh macht sie, dass ihnen mit Vernunft kaum beizukommen ist, weswegen sie sich als Gegenstand kulturindustrieller Verwertung besonders eignen. Zugleich dem Mythos New York und der, wenn es nach dem Kunstkritiker Jerry Saltz geht, längst in den Status des Zombiehaften eingetretenen Malerei huldigt in Kürze eine thematische Gruppenausstellung im Kunstmuseum Bonn, deren Titel praktischerweise „New York Painting“ lautet, die zwei Fliegen, Mythos und Zombies, also mit einer einzigen Klappe erwischt. Mit Vernunft dürfte diesem Projekt gleichwohl aber beizukommen sei, verwechselt es laut Ankündigungstext doch allzu offensichtlich und konsequent Ursache und Wirkung (sprich: um ungeschoren davonzukommen). Es sucht sein Heil nicht in museal-rationaler kunst-, diskurs- und sozialgeschichtlicher Rekonstruktion eines kulturellen Phänomens – wie das von einem Museum vielleicht auch heute noch zu erwarten sein könnte – sondern behilft sich mit Wundern. Demnach wäre New York trotz Globalisierung die weltweite Metropole Nummer Eins, die Malerei trotz ihres von Seiten der Kunsttheorie einst ausgestellten Totenscheins so lebendig wie nie zu vor. Kunst, die Malerei aus New York ist, wäre entsprechend die allerbeste seit mindestens dem Abstrakten Expressionismus und/oder der Pop Art. Aber selbst wenn es, in Katja Ebsteins Worten, immer wieder Wunder gäbe, gibt es heute kaum mehr jemanden, der noch an sie glauben könnte – als allerletzte die am Projekt beteiligten Künstlern, zu denen, auch wenn der Text davon schweigt, auch weibliche Künstler, allesamt MalerInnen aus New York, zählen. Sie hält man in Bonn für zeigenswert, weil sich diese Generation „nicht mehr von außen vorschreiben lässt, was künstlerisch zu tun oder zu lassen ist.“ So viel Selbstbestimmtheit geht wahrscheinlich wirklich nur in New York! Wenn da nicht, wo sonst?

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http://www.kunstmuseum-bonn.de/nocache/ausstellungen/vorschau/info/ex/new-york-painting-2463/

Malerei, Gegenwartskunst, New York Painting,

Liz Stinson

An Amazing Discovery: Andy Warhol's Groundbreaking Computer Art (Wired)

Während digitale Tools aus unser aller Alltag nicht mehr wegzudenken sind, werden sie, Stand Frühjahr 2015, von einem frappierend großen Anteil zeitgenössischer Künstler/innen zwar nicht zur Verwaltung aber zur Produktion ihrer Werke nach wie vor explizit gemieden. Zumindest ist dies der Eindruck, den man zwangsläufig an mutmaßlich repräsentativen Orten wie der momentan laufenden Art Cologne gewinnt. Grund genug an den vor ziemlich genau einem Jahr bekannt gewordenen Archivfund zu erinnern, die legendären Floppydisks mit der Computerkunst des Early Adopters Andy Warhol - für den im übrigen keine Kunsthistoriker sondern der Künstler Cory Artangel verantwortlich zeichnete.

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http://www.wired.com/2014/04/an-amazing-discovery-andy-warhols-seminal-computer-art/

Kunstgeschichte, Revision, Computerkunst,

Christian Höller

Trust the Network, Not the Document (springerin)

Die ambivalente Karriere des Begriffs „Post-Internet-Art“ samt der damit identifizierten Kunst scheint, was die Auseinandersetzung damit im bürgerlichen Feuilleton wie in der Kunstpresse vom altgedienten Art Magazin bis hin zu fachspezifischen Blogs betrifft – und wie sich an der medialen Rezeption mit den offenbar Genre definierend gemeinten Ausstellungen „Speculations on Anonymous Materials“ und „Inhuman“ im Fridericianum Kassel, der Berichterstattung um das kuratorische Team der aktuellen, neunten Ausgabe der Berlin Biennale, die Künstlergruppe DIS, oder der diesjährigen Triennale im New Yorker New Museum zeigt –, geradezu symptomatisch für ein Verschwinden der Möglichkeit eines kritischen Diskurses überhaupt zu stehen. Egal, ob er in der Theorie oder qua künstlerischer Praxis, aber jedenfalls immer ‚innerhalb’ und zu den Bedingungen des omnipräsent gewordenen Netzes, als alles integrierender site der Produktion, Zirkulation und Verwertung geführt wird. In einem wichtigen Referenztext zum Thema „Trust the Network, Not the Document. Zur Flüchtigkeit von Digitalität und Netzwerkästhetiken“ rekonstruiert der Redakteur und Mitherausgeber des österreichischen Kunst- und Diskursmagazins Springerin, Christian Höller, die kurze, wenngleich komplexe Diskursgeschichte von um Konzepte wie „Postinernet“, „New Aesthetic“ und „Flatness“ entwickelten Ästhetiken, die mit dem Spannungsfeld zurechtkommen möchten, in das die Kunst im Zuge der Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche geraten ist – ohne darin allzu positive Aussichten zu finden.

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http://www.springerin.at/dyn/heft.php?id=85&pos=1&textid=2886&lang=de

Post-Internet-Art, New Aesthetic, Christian Höller,

Kito Nedo

Furchtlos im Datenstrom (Weltkunst)

Die Rede von der Post-Internet-Art hat seit nunmehr rund fünf Jahren einen inhaltlich ebenso vagen Platz im Kunstjargon wie sie dem kommerziellen und institutionellen Marketing einer aktuellen und paradoxerweise Ding-basierten Kunstproduktion unter massivem Einsatz neuester, meist computerunterstützter Techniken dient. Kunstjargon und Marketing sind tatsächlich gleichermaßen durch die Art und Weise geprägt ist, wie sich das Wesen von Kommunikation und Information durch die zunehmende Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche verändert hat und in einem, vor allem statistisch akkzelerativem Ausmaß weiterhin ändern wird. Es läge insofern nahe, das Verhältnis von Kunst und ihren Verwertungsformen als kulturellen Sonderfall (gesellschaftlicher) Arbeit im Spannungsfeld einer unter das Diktat des Ökonomischen geratenen Welt zu betrachten. Diese Perspektive deutet Kito Nedo in seinem umsichtigen Versuch einer kurzen Geschichte der Post-Internet-Art für das im Zeitverlag erscheinende Traditionsmagazin Weltkunst zumindest an, macht allerdings lediglich eine gemeinsame und grundsätzlich affirmative „Haltung“ als verbindendes Charakteristikum sonst hinsichtlich konzeptueller Platzierung und materialer Ausführung der individuellen Ansätze durchaus vergleichbar verfahrender künstlerischer Projekte, etwa von Lizzie Fitch, Katia Novitskova, Timur Si-Qin oder den Künstlergruppen Aids-3D, DIS und GCC aus. 

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http://www.zeit.de/kultur/kunst/2015-03/post-internet-art-neuer-kunststil-digitale-generation/komplettansicht

Post-Internet Art, New Aesthetic, Kito Nedo,

Hito Steyerl

Duty-Free Art (e-flux Journal)

„Die Möglichkeitsbedingungen der Kunst“, schreibt Hito Steyerl in ihrem Beitrag „Duty-free Art“ für die März-Ausgabe des e-flux Journals, „finden sich mittlerweile nicht mehr nur im elitären ‚Elfenbeinturm’ sondern in von Diktatoren finanzierten Stiftungen für Gegenwartskunst, in den Steuersparmodellen von Oligarchen und Waffenproduzenten, im Ertrag eines Hedge Fonds, in der Verschuldung von Kunststudierenden, in geleakten Datenschatzkammern, in Spam-Ansammlungen und den aus Unmengen unbezahlt geleisteter freiwilliger Arbeit entstandener Produkte (...)“. Kunst wirkt nach dieser Diagnose also konstruktiv an den herrschenden Verhältnissen mit und ist untrennbar mit ihnen verbunden. In ihrem Plädoyer für eine Kunst jenseits ihrer Indienstnahme – „to have no duty“ – kartographiert die Künstlerin und Aktivistin das verstärkte Vorkommen der Kunst in einer parallel zum herkömmlich öffentlichen Raum des Museums (und mithin dem genuin öffentlichen Charakter der Kunst) existierenden, geheimen Zone aus Transportkisten, Freilagern und die Privatisierung des Öffentlichen vorantreibenden Geld- und Informationsströmen. Dabei geht es Steyerl um nichts weniger als eine Neudefinition des Wesens und der Funktion zeitgenössischen Kunst, die – anstatt die „konstruktive Instabilität“ als Hauptkennzeichen der herrschenden Verhältnisse zu stabilisieren – an der Perspektive eines zukünftig Öffentlichen arbeitet.

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http://www.e-flux.com/journal/duty-free-art/

Kunstmarkt, Gegenwartskunst, Hito Steyerl,

Andrew M. Goldstein

Interview mit Stefan Simchowitz (Artspace)

Stefan Simchowitz repräsentiert wie kein Zweiter einen vielbeschworenen neuen Typus des Kunstsammlers, den sog. "Art Flipper". Seiner Meinung nach führt die breitenwirksame Bedeutung der social media seit etwa 2006 zu einer "Fragmentierung" des lange Zeit von Kurator/innen und Kritiker/innen definierten Kunstbetriebskontextes. Und bietet Raum für einen neuen Unternehmertypus, der, alternativ zum Art Consulter traditionellen Zuschnitts, jedoch ohne einen Nachweis besonderer Expertise oder Professionalität, gleichzeitig Galerien, Sammler/innen und Künstler/innen berät. Die Frage ist, ob nicht gerade an diesem neuralgischen Punkt Kunstvermittlung im "klassischen", potentiell historisch bzw. theoretisch unterfütterten Sinne obsolet wird und Simchowitz' Credo "I can just see it. I can feel it." der Weisheit letzter Schluss ist - oder ob sein Modell gleichzeitig eine Anleitung zum Aufbrechen verkrusteter Strukturen sein kann.

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http://www.artspace.com/magazine/interviews_features/stefan_simchowitz_interview

Kunstmarkt, Stefan Simchowitz,

Caro Bittermann, Katrin Plavcak, Claudia Zweifel

The History of Painting Revisited

Einen zweiten Blick auf die Geschichte der Malerei unternehmen Caro Bittermann, Katrin Plavcak und Claudia Zweifel mit ihrem archivarischen Projekt "The History of Painting Revisited". Sie konzentrieren sich dabei auf Malerinnen, deren Werk - das bringt eine patriarchale Geschichtsschreibung mit sich - in der überlieferten Kunstgeschichte, wenn überhaupt, nur am Rande Berücksichtigung fanden. Auch wenn einige der behandelten Malerinnen, wie Hilda af Klint, Florine Stettheimer oder Charlotte Salomon, in den vergangenen Jahren dank Ausstellungen oder Publikationen (neu) entdeckt werden konnten, klaffen in dieser Hinsicht nachwievor große Lücken, die dank Initiativen wie dieser schrittweise geschlossen werden können. Es gibt noch einiges zu tun.

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http://thehistoryofpaintingrevisited.weebly.com

Kunstgeschichte, Revision, The History of Painting Revisited,

Museum of Modern Art, New York

The Forever Now: Contemporary Painting in an Atemporal World

Gut zehn Jahre nach Beginn des Malereihypes ist scheinbar der Punkt erreicht, an dem der Ewigkeitsanspruch der (Gegenwarts-)malerei an die - institutionell gesehen - ganz großen Glocken gehängt wird. Painting Forever! hieß es 2013 gleich in vier Berliner Institutionen, inklusive der Neuen Nationalgalerie, The Forever Now heißt es 2015 im MoMA. Die Erläuterung des Untertitels der New Yorker Schau - Contemporary Painting in an Atemporal World - weckt an manchen Stellen des Pressetextes ungute Erinnerungen an die "Große Deutsche Kunstausstellung". Dann etwa, wenn Zeitlosigkeit ("A-temporality, or timelessness"), Absage an Zeitgenossenschaft ("contemporaneity as an indicator of new form is nowhere to be found") oder die Wiederbelebung vergangener Ausdrucksformen ("reanimating historical styles") als Hauptmerkmale einer Form von Gegenwartskunst ausgewiesen werden, die sich in erster Linie über das Verschleiern der Gegenwart definiert.

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http://www.moma.org/visit/calendar/exhibitions/1498

Malerei, Gegenwartskunst, The Forever Now,

Roger Denson

PostPictures: A New Generation of Pictorial Structuralists (Huffington Post)

Roger Denson porträtierte Ende 2013 in der Huffington Post eine Reihe von Künstler/innen, die ihre Bilder mittels 3-D-Computergrafik erzeugen - unter anderem Claudia Hart, Shane Mecklenburger, Jonathan Monaghan und Katie Torn. Den Anlass dafür liefert die Gruppenausstellung PostPictures: A New Generation of Pictorial Structuralists in der New Yorker bitforms gallery. Neben seinen Kurzporträts untersucht Denson das Verhältnis der Postpictures Artists zu den - 1978 in Douglas Crimps legendärer, ebenfalls in New York organisierter Ausstellung gezeigten - Picture Artists (Cindy Sherman, Sherrie Levine, Richard Prince u.a.) und den damit verbundenen Fragen nach der Reflexion über die (Möglichkeiten der) Bildherstellung und der Abgrenzung zur zeitgenössischen Bildproduktion in der Angewandten Kunst.

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http://www.huffingtonpost.com/g-roger-denson/postpictures-new-models-f_b_4437381.html

Gegenwartskunst, CGI, Roger Denson,

Hanno Rautenberg

Die Feigheit der Kritiker ruiniert die Kunst (Die Zeit)

Bereits 2007 beschrieb Hanno Rautenberg in der Zeit, was es bedeutet, wenn Kunstkritiker/innen mehr und mehr ihre Bedeutung als Kampfgefährt/innen, Perlentaucher/innen und Theoretiker/innen verlieren - einfach weil die Jobs bereits von anderen Protagonist/innen (mit Partikularinteressen) innerhalb des Betriebs übernommen worden sind. Er warnte vor den Folgen (finanzieller) Abhängigkeiten innerhalb des Kunstbetriebs und forderte neue Grenzziehungen als Voraussetzung für unabhängiges kunstkritsches Arbeiten. Dass sich die Situation acht Jahre später - vorsichtig formuliert - nicht wirklich gebessert hat und sein Plädoyer für den Kritiker "als Vorurteilsbeurteiler, Erwartungsgeograf und Grenzschützer" verhallt zu sein scheint, stimmt uns durchaus nachdenklich.

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http://www.zeit.de/2004/05/Kunstkritik

Kunstkritik, Hanno Rautenberg,



Hans-Jürgen Hafner

Aufs Unendliche setzen. Spuren des künstlerischen Projekts von Catherine Christer Hennix

Ein Feature anlässlich der Ausstellung "Catherine Christer Hennix. Traversée du Fantasme" (Amsterdam, Stedelijk Museum, 16.2.-27.5.2018)

Wolfgang Brauneis

Das Werk des Henry Flynt. Nebengeräusche, Grauzonen und Randbereiche

Henry Flynt, Erfinder der Concept Art, Produzent von New American Ethnic Music und überzeugter Creep, gilt nicht ganz zu Unrecht als verschrobener Sonderling und wird demnach, anders als seine (wiederentdeckten) zeitweiligen Mitstreiter Tony Conrad und Jack Smith, sowohl von der kunstkritischen als auch -historischen Zunft - selbiges gilt für die Kolleg/innen aus der Abteilung Musik - regelmäßig und gerne übersehen. Seine erste institutionelle Einzelausstellung im Kunstverein Düsseldorf im Herbst 2012 (der, wie zu erwarten war, eine recht überschaubare Anzahl an Rezensionen gewidmet wurde) bot den Anlass für ein Porträt des großen Solitärs, Musikers, Künstlers, Philosophen, Soziologen, Politaktivisten und Mathematikers im Kunstteil der Musikzeitschrift Spex. To be continued.

Anna M. Storm

Antagonistische Avantgarde. Die "Köpfe" des amerikanischen Malers Holmead

Eine Rezension der Ausstellung "Holmead" (Wuppertal, Von der Heydt-Kunsthalle, 19.2.-7.5.2017)

Christian Werthschulte

(right now, please) Warum die digitale Gegenwart irgendwie auch nicht besser als die analoge geworden ist

Internet und Digitalisierung funktionieren wie ein Popsong - ein Versprechen, deren Einlösung immer wieder aufgeschoben wird, eine Projektionsfläche, sowohl für utopische Euphorie als auch für ignoranten Kulturpessimismus. Das Sprechen über Digitalisierung und das Netz fällt uns schwer, weil die Form von Technologie nicht ohne ihren polit-ökonomischen und sozialen Rahmen zu denken ist. Vielleicht sprechen wir letztlich über ein altes Problem: Was ist die Basis, was der Überbau, wie verhalten sie sich zueinander? Oder sind ein anderes Computing und ein anderes Netz möglich? Und falls ja, wie kommen wir dorthin?

Eine gekürzte Version von Christian Werthschultes Text aus der - von ihm mit herausgegebenen - testcard #24 (Bug Report: Digital war besser), der auch Thema seiner Vorträge bei IFB-Veranstaltungen in Aachen und Düsseldorf war.


Impressum/Imprint

 

Institut für Betrachtung
Theaterstraße 66
52062 Aachen

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Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die: Institut für Betrachtung Theaterstraße 66 52062 Aachen Deutschland Tel.: 0241 46369269 E-Mail: info@institutfuerbetrachtung.de Website: www.institutfuerbetrachtung.de 3. Cookies Die Internetseiten der Institut für Betrachtung verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Zahlreiche Internetseiten und Server verwenden Cookies. Viele Cookies enthalten eine sogenannte Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine eindeutige Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch welche Internetseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dies ermöglicht es den besuchten Internetseiten und Servern, den individuellen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern, die andere Cookies enthalten, zu unterscheiden. Ein bestimmter Internetbrowser kann über die eindeutige Cookie-ID wiedererkannt und identifiziert werden. Durch den Einsatz von Cookies kann die Institut für Betrachtung den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären. Mittels eines Cookies können die Informationen und Angebote auf unserer Internetseite im Sinne des Benutzers optimiert werden. Cookies ermöglichen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unserer Internetseite wiederzuerkennen. Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unserer Internetseite zu erleichtern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies verwendet, muss beispielsweise nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut seine Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abgelegten Cookie übernommen wird. Ein weiteres Beispiel ist das Cookie eines Warenkorbes im Online-Shop. Der Online-Shop merkt sich die Artikel, die ein Kunde in den virtuellen Warenkorb gelegt hat, über ein Cookie. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Ferner können bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Deaktiviert die betroffene Person die Setzung von Cookies in dem genutzten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unserer Internetseite vollumfänglich nutzbar. 4. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen Die Internetseite der Institut für Betrachtung erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen. Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die Institut für Betrachtung keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die Institut für Betrachtung daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert. 5. Abonnement unseres Newsletters Auf der Internetseite der Institut für Betrachtung wird den Benutzern die Möglichkeit eingeräumt, den Newsletter unseres Unternehmens zu abonnieren. Welche personenbezogenen Daten bei der Bestellung des Newsletters an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt werden, ergibt sich aus der hierzu verwendeten Eingabemaske. Die Institut für Betrachtung informiert ihre Kunden und Geschäftspartner in regelmäßigen Abständen im Wege eines Newsletters über Angebote des Unternehmens. Der Newsletter unseres Unternehmens kann von der betroffenen Person grundsätzlich nur dann empfangen werden, wenn (1) die betroffene Person über eine gültige E-Mail-Adresse verfügt und (2) die betroffene Person sich für den Newsletterversand registriert. An die von einer betroffenen Person erstmalig für den Newsletterversand eingetragene E-Mail-Adresse wird aus rechtlichen Gründen eine Bestätigungsmail im Double-Opt-In-Verfahren versendet. Diese Bestätigungsmail dient der Überprüfung, ob der Inhaber der E-Mail-Adresse als betroffene Person den Empfang des Newsletters autorisiert hat. Bei der Anmeldung zum Newsletter speichern wir ferner die vom Internet-Service-Provider (ISP) vergebene IP-Adresse des von der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Anmeldung verwendeten Computersystems sowie das Datum und die Uhrzeit der Anmeldung. Die Erhebung dieser Daten ist erforderlich, um den(möglichen) Missbrauch der E-Mail-Adresse einer betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen zu können und dient deshalb der rechtlichen Absicherung des für die Verarbeitung Verantwortlichen. Die im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Versand unseres Newsletters verwendet. Ferner könnten Abonnenten des Newsletters per E-Mail informiert werden, sofern dies für den Betrieb des Newsletter-Dienstes oder eine diesbezügliche Registrierung erforderlich ist, wie dies im Falle von Änderungen am Newsletterangebot oder bei der Veränderung der technischen Gegebenheiten der Fall sein könnte. Es erfolgt keine Weitergabe der im Rahmen des Newsletter-Dienstes erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte. Das Abonnement unseres Newsletters kann durch die betroffene Person jederzeit gekündigt werden. Die Einwilligung in die Speicherung personenbezogener Daten, die die betroffene Person uns für den Newsletterversand erteilt hat, kann jederzeit widerrufen werden. Zum Zwecke des Widerrufs der Einwilligung findet sich in jedem Newsletter ein entsprechender Link. Ferner besteht die Möglichkeit, sich jederzeit auch direkt auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen vom Newsletterversand abzumelden oder dies dem für die Verarbeitung Verantwortlichen auf andere Weise mitzuteilen. 6. Newsletter-Tracking Die Newsletter der Institut für Betrachtung enthalten sogenannte Zählpixel. Ein Zählpixel ist eine Miniaturgrafik, die in solche E-Mails eingebettet wird, welche im HTML-Format versendet werden, um eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse zu ermöglichen. Dadurch kann eine statistische Auswertung des Erfolges oder Misserfolges von Online-Marketing-Kampagnen durchgeführt werden. Anhand des eingebetteten Zählpixels kann die Institut für Betrachtung erkennen, ob und wann eine E-Mail von einer betroffenen Person geöffnet wurde und welche in der E-Mail befindlichen Links von der betroffenen Person aufgerufen wurden. Solche über die in den Newslettern enthaltenen Zählpixel erhobenen personenbezogenen Daten, werden von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gespeichert und ausgewertet, um den Newsletterversand zu optimieren und den Inhalt zukünftiger Newsletter noch besser den Interessen der betroffenen Person anzupassen. Diese personenbezogenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Betroffene Personen sind jederzeit berechtigt, die diesbezügliche gesonderte, über das Double-Opt-In-Verfahren abgegebene Einwilligungserklärung zu widerrufen. Nach einem Widerruf werden diese personenbezogenen Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gelöscht. Eine Abmeldung vom Erhalt des Newsletters deutet die Institut für Betrachtung automatisch als Widerruf. 7. Kontaktmöglichkeit über die Internetseite Die Internetseite der Institut für Betrachtung enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Unternehmen sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte. 8. Kommentarfunktion im Blog auf der Internetseite Die Institut für Betrachtung bietet den Nutzern auf einem Blog, der sich auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen befindet, die Möglichkeit, individuelle Kommentare zu einzelnen Blog-Beiträgen zu hinterlassen. Ein Blog ist ein auf einer Internetseite geführtes, in der Regel öffentlich einsehbares Portal, in welchem eine oder mehrere Personen, die Blogger oder Web-Blogger genannt werden, Artikel posten oder Gedanken in sogenannten Blogposts niederschreiben können. Die Blogposts können in der Regel von Dritten kommentiert werden. Hinterlässt eine betroffene Person einen Kommentar in dem auf dieser Internetseite veröffentlichten Blog, werden neben den von der betroffenen Person hinterlassenen Kommentaren auch Angaben zum Zeitpunkt der Kommentareingabe sowie zu dem von der betroffenen Person gewählten Nutzernamen (Pseudonym) gespeichert und veröffentlicht. Ferner wird die vom Internet-Service-Provider (ISP) der betroffenen Person vergebene IP-Adresse mitprotokolliert. Diese Speicherung der IP-Adresse erfolgt aus Sicherheitsgründen und für den Fall, dass die betroffene Person durch einen abgegebenen Kommentar die Rechte Dritter verletzt oder rechtswidrige Inhalte postet. Die Speicherung dieser personenbezogenen Daten erfolgt daher im eigenen Interesse des für die Verarbeitung Verantwortlichen, damit sich dieser im Falle einer Rechtsverletzung gegebenenfalls exkulpieren könnte. Es erfolgt keine Weitergabe dieser erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte, sofern eine solche Weitergabe nicht gesetzlich vorgeschrieben ist oder der Rechtsverteidigung des für die Verarbeitung Verantwortlichen dient. 9. Abonnement von Kommentaren im Blog auf der Internetseite Die im Blog der Institut für Betrachtung abgegebenen Kommentare können grundsätzlich von Dritten abonniert werden. Insbesondere besteht die Möglichkeit, dass ein Kommentator die seinem Kommentar nachfolgenden Kommentare zu einem bestimmten Blog-Beitrag abonniert. Sofern sich eine betroffene Person für die Option entscheidet, Kommentare zu abonnieren, versendet der für die Verarbeitung Verantwortliche eine automatische Bestätigungsmail, um im Double-Opt-In-Verfahren zu überprüfen, ob sich wirklich der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse für diese Option entschieden hat. Die Option zum Abonnement von Kommentaren kann jederzeit beendet werden. 10. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht. 11. Rechte der betroffenen Person a)    Recht auf Bestätigung Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. b)    Recht auf Auskunft Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden: die Verarbeitungszwecke die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten. Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. c)    Recht auf Berichtigung Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen. Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. d)    Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden) Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist: Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind. Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben. Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der Institut für Betrachtung gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Institut für Betrachtung wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird. Wurden die personenbezogenen Daten von der Institut für Betrachtung öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die Institut für Betrachtung unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der Institut für Betrachtung wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen. e)    Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist: Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen. Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten. Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen. Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der Institut für Betrachtung gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Institut für Betrachtung wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen. f)     Recht auf Datenübertragbarkeit Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde. Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden. Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der Institut für Betrachtung wenden. g)    Recht auf Widerspruch Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die Institut für Betrachtung verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Verarbeitet die Institut für Betrachtung personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Institut für Betrachtung der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die Institut für Betrachtung die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten. Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der Institut für Betrachtung zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich. Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der Institut für Betrachtung oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden. h)    Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt. Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die Institut für Betrachtung angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört. Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. i)      Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen. Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. 12. Datenschutz bei Bewerbungen und im Bewerbungsverfahren Der für die Verarbeitung Verantwortliche erhebt und verarbeitet die personenbezogenen Daten von Bewerbern zum Zwecke der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens. Die Verarbeitung kann auch auf elektronischem Wege erfolgen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Bewerber entsprechende Bewerbungsunterlagen auf dem elektronischen Wege, beispielsweise per E-Mail oder über ein auf der Internetseite befindliches Webformular, an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt. Schließt der für die Verarbeitung Verantwortliche einen Anstellungsvertrag mit einem Bewerber, werden die übermittelten Daten zum Zwecke der Abwicklung des Beschäftigungsverhältnisses unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gespeichert. Wird von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen kein Anstellungsvertrag mit dem Bewerber geschlossen, so werden die Bewerbungsunterlagen zwei Monate nach Bekanntgabe der Absageentscheidung automatisch gelöscht, sofern einer Löschung keine sonstigen berechtigten Interessen des für die Verarbeitung Verantwortlichen entgegenstehen. Sonstiges berechtigtes Interesse in diesem Sinne ist beispielsweise eine Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). 13. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von AddThis Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten des Unternehmens AddThis integriert. AddThis ist ein sogenannter Bookmarking-Provider. Der Dienst ermöglicht ein vereinfachtes Bookmarken von Internetseiten über Buttons. Durch ein Überfahren der AddThis-Komponente mit der Maus oder durch Anklicken mit dieser wird eine Liste mit Bookmarking- und Sharingservices angezeigt. AddThis ist auf über 15 Millionen Internetseiten im Einsatz, und die Buttons werden nach den Angaben der Betreibergesellschaft über 20 Milliarden Mal jährlich angezeigt. Betreibergesellschaft von AddThis ist die Firma AddThis, Inc. 1595 Spring Hill Road, Suite 300, Vienna, VA 22182, USA. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine AddThis-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige AddThis-Komponente veranlasst, Daten von der Internetseite www.addthis.com herunterzuladen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält AddThis Kenntnis über den Besuch und welche konkrete Einzelseite dieser Internetseite durch das von der betroffenen Person verwendete informationstechnologische System genutzt wird. Ferner erhält AddThis Kenntnis über die vom Internet-Service-Provider (ISP) vergebene IP-Adresse des von der betroffenen Person verwendeten Computersystems, den Browsertyp, die Browsersprache, die vor unserer Internetseite aufgerufene Internetseite, das Datum sowie die Uhrzeit des Besuchs unserer Internetseite. AddThis nutzt diese Daten, um anonymisierte Nutzerprofile zu erstellen. Die auf diesem Wege an AddThis übertragenen Daten und Informationen ermöglichen dem Unternehmen AddThis selbst sowie den mit AddThis verbundenen Unternehmen oder dessen Partner-Unternehmen, die Besucher der Internetseiten des für die Verarbeitung Verantwortlichen gezielt mit personalisierter und interessenbezogener Werbung anzusprechen. AddThis blendet personalisierte und interessenbezogene Werbung auf Basis eines durch das Unternehmen gesetzten Cookies ein. Dieses Cookie analysiert das individuelle Surfverhalten des von der betroffenen Person genutzten Computersystems. Das Cookie speichert die von dem Computersystem ausgehenden Besuche von Internetseiten. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass AddThis ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem können von AddThis bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Die betroffene Person hat zudem die Möglichkeit, der Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch AddThis dauerhaft zu widersprechen. Hierzu muss die betroffene Person den Opt-Out-Button unter dem Link http://www.addthis.com/privacy/opt-out drücken, der einen Opt-Out-Cookie setzt. Der mit dem Widerspruch gesetzte Opt-Out-Cookie, wird auf dem von der betroffenen Person genutzten informationstechnologischen System abgelegt. Werden die Cookies auf dem System der betroffenen Person nach einem Widerspruch gelöscht, muss die betroffene Person den Link erneut aufrufen und einen neuen Opt-Out-Cookie setzen. Mit der Setzung des Opt-Out-Cookies besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Internetseiten des für die Verarbeitung Verantwortlichen für die betroffene Person nicht mehr vollumfänglich nutzbar sind. Die geltenden Datenschutzbestimmungen von AddThis können unter http://www.addthis.com/privacy/privacy-policy abgerufen werden. 14. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Facebook Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten des Unternehmens Facebook integriert. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Facebook ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen. Betreibergesellschaft von Facebook ist die Facebook, Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten Verantwortlicher ist, wenn eine betroffene Person außerhalb der USA oder Kanada lebt, die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Facebook-Komponente (Facebook-Plug-In) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Facebook-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden Facebook-Komponente von Facebook herunterzuladen. Eine Gesamtübersicht über alle Facebook-Plug-Ins kann unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE abgerufen werden. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Facebook Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird. Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist, erkennt Facebook mit jedem Aufruf unserer Internetseite durch die betroffene Person und während der gesamten Dauer des jeweiligen Aufenthaltes auf unserer Internetseite, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch die Facebook-Komponente gesammelt und durch Facebook dem jeweiligen Facebook-Account der betroffenen Person zugeordnet. Betätigt die betroffene Person einen der auf unserer Internetseite integrierten Facebook-Buttons, beispielsweise den „Gefällt mir“-Button, oder gibt die betroffene Person einen Kommentar ab, ordnet Facebook diese Information dem persönlichen Facebook-Benutzerkonto der betroffenen Person zu und speichert diese personenbezogenen Daten. Facebook erhält über die Facebook-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person die Facebook-Komponente anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an Facebook von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem Facebook-Account ausloggt. Die von Facebook veröffentlichte Datenrichtlinie, die unter https://de-de.facebook.com/about/privacy/ abrufbar ist, gibt Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch Facebook. Ferner wird dort erläutert, welche Einstellungsmöglichkeiten Facebook zum Schutz der Privatsphäre der betroffenen Person bietet. Zudem sind unterschiedliche Applikationen erhältlich, die es ermöglichen, eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. Solche Applikationen können durch die betroffene Person genutzt werden, um eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. 15. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google AdSense Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Google AdSense integriert. Google AdSense ist ein Online-Dienst, über welchen eine Vermittlung von Werbung auf Drittseiten ermöglicht wird. Google AdSense beruht auf einem Algorithmus, welcher die auf Drittseiten angezeigten Werbeanzeigen passend zu den Inhalten der jeweiligen Drittseite auswählt. Google AdSense gestattet ein interessenbezogenes Targeting des Internetnutzers, welches mittels Generierung von individuellen Benutzerprofilen umgesetzt wird. Betreibergesellschaft der Google-AdSense-Komponente ist die Alphabet Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Der Zweck der Google-AdSense-Komponente ist die Einbindung von Werbeanzeigen auf unserer Internetseite. Google-AdSense setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit der Setzung des Cookies wird der Alphabet Inc. eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-AdSense-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-AdSense-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Werbung und der Abrechnung von Provisionen an die Alphabet Inc. zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält die Alphabet Inc. Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die der Alphabet Inc. unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass die Alphabet Inc. ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von der Alphabet Inc. bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Google AdSense verwendet zudem sogenannte Zählpixel. Ein Zählpixel ist eine Miniaturgrafik, die in Internetseiten eingebettet wird, um eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse zu ermöglichen, wodurch eine statistische Auswertung durchgeführt werden kann. Anhand des eingebetteten Zählpixels kann die Alphabet Inc. erkennen, ob und wann eine Internetseite von einer betroffenen Person geöffnet wurde und welche Links von der betroffenen Person angeklickt wurden. Zählpixel dienen unter anderem dazu, den Besucherfluss einer Internetseite auszuwerten. Über Google AdSense werden personenbezogene Daten und Informationen, was auch die IP-Adresse umfasst und zur Erfassung und Abrechnung der angezeigten Werbeanzeigen notwendig ist, an die Alphabet Inc. in die Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert und verarbeitet. Die Alphabet Inc. gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter. Google-AdSense wird unter diesem Link https://www.google.de/intl/de/adsense/start/ genauer erläutert. 16. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite die Komponente Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) integriert. Google Analytics ist ein Web-Analyse-Dienst. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein Web-Analyse-Dienst erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite eine betroffene Person auf eine Internetseite gekommen ist (sogenannte Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt. Betreibergesellschaft der Google-Analytics-Komponente ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Der für die Verarbeitung Verantwortliche verwendet für die Web-Analyse über Google Analytics den Zusatz "_gat._anonymizeIp". Mittels dieses Zusatzes wird die IP-Adresse des Internetanschlusses der betroffenen Person von Google gekürzt und anonymisiert, wenn der Zugriff auf unsere Internetseiten aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt. Der Zweck der Google-Analytics-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Google nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung unserer Internetseite auszuwerten, um für uns Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen, und um weitere mit der Nutzung unserer Internetseite in Verbindung stehende Dienstleistungen zu erbringen. Google Analytics setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit Setzung des Cookies wird Google eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-Analytics-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-Analytics-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen. Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche unserer Internetseite durch die betroffene Person, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google Analytics bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, einer Erfassung der durch Google Analytics erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Google zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person ein Browser-Add-On unter dem Link https://tools.google.com/dlpage/gaoptout herunterladen und installieren. Dieses Browser-Add-On teilt Google Analytics über JavaScript mit, dass keine Daten und Informationen zu den Besuchen von Internetseiten an Google Analytics übermittelt werden dürfen. Die Installation des Browser-Add-Ons wird von Google als Widerspruch gewertet. Wird das informationstechnologische System der betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht, formatiert oder neu installiert, muss durch die betroffene Person eine erneute Installation des Browser-Add-Ons erfolgen, um Google Analytics zu deaktivieren. Sofern das Browser-Add-On durch die betroffene Person oder einer anderen Person, die ihrem Machtbereich zuzurechnen ist, deinstalliert oder deaktiviert wird, besteht die Möglichkeit der Neuinstallation oder der erneuten Aktivierung des Browser-Add-Ons. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link https://www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert. 17. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google Remarketing Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Dienste von Google Remarketing integriert. Google Remarketing ist eine Funktion von Google-AdWords, die es einem Unternehmen ermöglicht, bei solchen Internetnutzern Werbung einblenden zu lassen, die sich zuvor auf der Internetseite des Unternehmens aufgehalten haben. Die Integration von Google Remarketing gestattet es einem Unternehmen demnach, nutzerbezogene Werbung zu erstellen und dem Internetnutzer folglich interessenrelevante Werbeanzeigen anzeigen zu lassen. Betreibergesellschaft der Dienste von Google Remarketing ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Zweck von Google Remarketing ist die Einblendung von interessenrelevanter Werbung. Google Remarketing ermöglicht es uns, Werbeanzeigen über das Google-Werbenetzwerk anzuzeigen oder auf anderen Internetseiten anzeigen zu lassen, welche auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen von Internetnutzern abgestimmt sind. Google Remarketing setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit der Setzung des Cookies wird Google eine Wiedererkennung des Besuchers unserer Internetseite ermöglicht, wenn dieser in der Folge Internetseiten aufruft, die ebenfalls Mitglied des Google-Werbenetzwerks sind. Mit jedem Aufruf einer Internetseite, auf welcher der Dienst von Google Remarketing integriert wurde, identifiziert sich der Internetbrowser der betroffenen Person automatisch bei Google. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse oder des Surfverhaltens des Nutzers, welche Google unter anderem zur Einblendung interessenrelevanter Werbung verwendet. Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die durch die betroffene Person besuchten Internetseiten, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden demnach personenbezogene Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google Analytics bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, der interessenbezogenen Werbung durch Google zu widersprechen. Hierzu muss die betroffene Person von jedem der von ihr genutzten Internetbrowser aus den Link www.google.de/settings/ads aufrufen und dort die gewünschten Einstellungen vornehmen. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abgerufen werden. 18. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google-AdWords Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Google AdWords integriert. Google AdWords ist ein Dienst zur Internetwerbung, der es Werbetreibenden gestattet, sowohl Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen von Google als auch im Google-Werbenetzwerk zu schalten. Google AdWords ermöglicht es einem Werbetreibenden, vorab bestimmte Schlüsselwörter festzulegen, mittels derer eine Anzeige in den Suchmaschinenergebnissen von Google ausschließlich dann angezeigt wird, wenn der Nutzer mit der Suchmaschine ein schlüsselwortrelevantes Suchergebnis abruft. Im Google-Werbenetzwerk werden die Anzeigen mittels eines automatischen Algorithmus und unter Beachtung der zuvor festgelegten Schlüsselwörter auf themenrelevanten Internetseiten verteilt. Betreibergesellschaft der Dienste von Google AdWords ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Der Zweck von Google AdWords ist die Bewerbung unserer Internetseite durch die Einblendung von interessenrelevanter Werbung auf den Internetseiten von Drittunternehmen und in den Suchmaschinenergebnissen der Suchmaschine Google und eine Einblendung von Fremdwerbung auf unserer Internetseite. Gelangt eine betroffene Person über eine Google-Anzeige auf unsere Internetseite, wird auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person durch Google ein sogenannter Conversion-Cookie abgelegt. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Ein Conversion-Cookie verliert nach dreißig Tagen seine Gültigkeit und dient nicht zur Identifikation der betroffenen Person. Über den Conversion-Cookie wird, sofern das Cookie noch nicht abgelaufen ist, nachvollzogen, ob bestimmte Unterseiten, beispielsweise der Warenkorb von einem Online-Shop-System, auf unserer Internetseite aufgerufen wurden. Durch den Conversion-Cookie können sowohl wir als auch Google nachvollziehen, ob eine betroffene Person, die über eine AdWords-Anzeige auf unsere Internetseite gelangt ist, einen Umsatz generierte, also einen Warenkauf vollzogen oder abgebrochen hat. Die durch die Nutzung des Conversion-Cookies erhobenen Daten und Informationen werden von Google verwendet, um Besuchsstatistiken für unsere Internetseite zu erstellen. Diese Besuchsstatistiken werden durch uns wiederum genutzt, um die Gesamtanzahl der Nutzer zu ermitteln, welche über AdWords-Anzeigen an uns vermittelt wurden, also um den Erfolg oder Misserfolg der jeweiligen AdWords-Anzeige zu ermitteln und um unsere AdWords-Anzeigen für die Zukunft zu optimieren. Weder unser Unternehmen noch andere Werbekunden von Google-AdWords erhalten Informationen von Google, mittels derer die betroffene Person identifiziert werden könnte. Mittels des Conversion-Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die durch die betroffene Person besuchten Internetseiten, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden demnach personenbezogene Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google einen Conversion-Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google AdWords bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, der interessenbezogenen Werbung durch Google zu widersprechen. Hierzu muss die betroffene Person von jedem der von ihr genutzten Internetbrowser aus den Link www.google.de/settings/ads aufrufen und dort die gewünschten Einstellungen vornehmen. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abgerufen werden. 19. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Instagram Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten des Dienstes Instagram integriert. Instagram ist ein Dienst, der als audiovisuelle Plattform zu qualifizieren ist und den Nutzern das Teilen von Fotos und Videos und zudem eine Weiterverbreitung solcher Daten in anderen sozialen Netzwerken ermöglicht. Betreibergesellschaft der Dienste von Instagram ist die Instagram LLC, 1 Hacker Way, Building 14 First Floor, Menlo Park, CA, USA. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Instagram-Komponente (Insta-Button) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Instagram-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden Komponente von Instagram herunterzuladen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Instagram Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird. Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei Instagram eingeloggt ist, erkennt Instagram mit jedem Aufruf unserer Internetseite durch die betroffene Person und während der gesamten Dauer des jeweiligen Aufenthaltes auf unserer Internetseite, welche konkrete Unterseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch die Instagram-Komponente gesammelt und durch Instagram dem jeweiligen Instagram-Account der betroffenen Person zugeordnet. Betätigt die betroffene Person einen der auf unserer Internetseite integrierten Instagram-Buttons, werden die damit übertragenen Daten und Informationen dem persönlichen Instagram-Benutzerkonto der betroffenen Person zugeordnet und von Instagram gespeichert und verarbeitet. Instagram erhält über die Instagram-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei Instagram eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person die Instagram-Komponente anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an Instagram von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem Instagram-Account ausloggt. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Instagram können unter https://help.instagram.com/155833707900388 und https://www.instagram.com/about/legal/privacy/ abgerufen werden. 20. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Jetpack für WordPress Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Jetpack integriert. Jetpack ist ein WordPress-Plug-In, welches dem Betreiber einer Internetseite, die auf WordPress aufbaut, zusätzliche Funktionen bietet. Jetpack gestattet dem Internetseitenbetreiber unter anderem eine Übersicht über die Besucher der Seite. Durch die Anzeige von verwandten Beiträgen und Publikationen oder die Möglichkeit, Inhalte auf der Seite zu teilen, ist ferner die Steigerung der Besucherzahlen möglich. Außerdem sind Sicherheitsfunktionen in Jetpack integriert, sodass eine Jetpack nutzende Internetseite besser gegen Brute-Force-Attacken geschützt ist. Jetpack optimiert und beschleunigt ferner das Laden der auf der Internetseite integrierten Bilder. Betreibergesellschaft des Jetpack-Plug-Ins für WordPress ist die Automattic Inc., 132 Hawthorne Street, San Francisco, CA 94107, USA. Die Betreibergesellschaft setzt die Trackingtechnologie der Quantcast Inc., 201 Third Street, San Francisco, CA 94103, USA, ein. Jetpack setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Jetpack-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Jetpack-Komponente veranlasst, Daten zur Analysezwecken an Automattic zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Automattic Kenntnis über Daten, die in der Folge zur Erstellung einer Übersicht der Internetseiten-Besuche verwendet werden. Die so gewonnenen Daten dienen der Analyse des Verhaltens der betroffenen Person, welche auf die Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen zugegriffen hat und werden mit dem Ziel, die Internetseite zu optimieren, ausgewertet. Die über die Jetpack-Komponente erhobenen Daten werden nicht ohne eine vorherige Einholung einer gesonderten ausdrücklichen Einwilligung der betroffenen Person dazu genutzt, die betroffene Person zu identifizieren. Die Daten gelangen ferner Quantcast zur Kenntnis. Quantcast nutzt die Daten zu den gleichen Zwecken wie Automattic. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Automattic/Quantcast ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem können von Automattic bereits gesetzte Cookies jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, einer Erfassung der durch das Jetpack-Cookie erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Automattic/Quantcast zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person den Opt-Out-Button unter dem Link https://www.quantcast.com/opt-out/ drücken, der einen Opt-Out-Cookie setzt. Der mit dem Widerspruch gesetzte Opt-Out-Cookie wird auf dem von der betroffenen Person genutzten informationstechnologischen System abgelegt. Werden die Cookies auf dem System der betroffenen Person nach einem Widerspruch gelöscht, muss die betroffene Person den Link erneut aufrufen und einen neuen Opt-Out-Cookie setzen. Mit der Setzung des Opt-Out-Cookies besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Internetseiten des für die Verarbeitung Verantwortlichen für die betroffene Person nicht mehr vollumfänglich nutzbar sind. Die geltenden Datenschutzbestimmungen von Automattic sind unter https://automattic.com/privacy/ abrufbar. Die geltenden Datenschutzbestimmungen von Quantcast sind unter https://www.quantcast.com/privacy/ abrufbar. 21. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Shariff Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite die Komponente Shariff integriert. Die Shariff-Komponente stellt Social-Media-Buttons zur Verfügung, die datenschutzkonform sind. Shariff wurde für die deutsche Computerzeitschrift c't entwickelt und wird über die GitHub, Inc. publiziert. Entwickler der Komponente ist GitHub, Inc. 88 Colin P. Kelly Junior Street, San Francisco, CA 94107, USA. Üblicherweise übertragen die von den sozialen Netzwerken bereitgestellten Button-Lösungen bereits dann personenbezogene Daten an das jeweilige soziale Netzwerk, wenn ein Nutzer eine Internetseite besucht, in welche ein Social-Media-Button integriert wurde. Durch die Nutzung der Shariff-Komponente werden erst dann personenbezogene Daten an soziale Netzwerke übermittelt, wenn der Besucher einer Internetseite aktiv einen der Social-Media-Buttons betätigt. Weitere Informationen zur Shariff-Komponente werden von der Computerzeitschrift c't unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-und-Social-Media-Der-c-t-Shariff-ist-im-Einsatz-2470103.html bereitgehalten. Der Einsatz der Shariff-Komponente hat den Zweck, die personenbezogenen Daten der Besucher unserer Internetseite zu schützen und uns gleichzeitig zu ermöglichen, eine Button-Lösung für soziale Netzwerke auf dieser Internetseite zu integrieren. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von GitHub können unter https://help.github.com/articles/github-privacy-policy/ abgerufen werden. 22. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Twitter Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten von Twitter integriert. Twitter ist ein multilingualer öffentlich zugänglicher Mikroblogging-Dienst, auf welchem die Nutzer sogenannte Tweets, also Kurznachrichten, die auf 280 Zeichen begrenzt sind, veröffentlichen und verbreiten können. Diese Kurznachrichten sind für jedermann, also auch für nicht bei Twitter angemeldete Personen abrufbar. Die Tweets werden aber auch den sogenannten Followern des jeweiligen Nutzers angezeigt. Follower sind andere Twitter-Nutzer, die den Tweets eines Nutzers folgen. Ferner ermöglicht Twitter über Hashtags, Verlinkungen oder Retweets die Ansprache eines breiten Publikums. Betreibergesellschaft von Twitter ist die Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Twitter-Komponente (Twitter-Button) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Twitter-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden Twitter-Komponente von Twitter herunterzuladen. Weitere Informationen zu den Twitter-Buttons sind unter https://about.twitter.com/de/resources/buttons abrufbar. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Twitter Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird. Zweck der Integration der Twitter-Komponente ist es, unseren Nutzern eine Weiterverbreitung der Inhalte diese Internetseite zu ermöglichen, diese Internetseite in der digitalen Welt bekannt zu machen und unsere Besucherzahlen zu erhöhen. Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei Twitter eingeloggt ist, erkennt Twitter mit jedem Aufruf unserer Internetseite durch die betroffene Person und während der gesamten Dauer des jeweiligen Aufenthaltes auf unserer Internetseite, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch die Twitter-Komponente gesammelt und durch Twitter dem jeweiligen Twitter-Account der betroffenen Person zugeordnet. Betätigt die betroffene Person einen der auf unserer Internetseite integrierten Twitter-Buttons, werden die damit übertragenen Daten und Informationen dem persönlichen Twitter-Benutzerkonto der betroffenen Person zugeordnet und von Twitter gespeichert und verarbeitet. Twitter erhält über die Twitter-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei Twitter eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person die Twitter-Komponente anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an Twitter von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem Twitter-Account ausloggt. Die geltenden Datenschutzbestimmungen von Twitter sind unter https://twitter.com/privacy?lang=de abrufbar. 23. Rechtsgrundlage der Verarbeitung Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO). 24. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner. 25. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind. 26. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte. 27. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling. Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Bayern tätig ist, in Kooperation mit dem Datenschutz Anwalt Christian Solmecke erstellt.